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Baustelle GPZ-305 Geschichte

Die Geschichte der kleinen Zweizyliner-Baureihe GPZ-305

1878 gründete Shozo Kawasaki in der Nähe von Tokio eine Schiffswerft.

Bis Heute ist Kawasaki Heavy Industries hauptsächlich im Schwermetallbereich tätig, die Motorradproduktion ist nur ein sehr kleiner Nebenzweig. Der Schwerpunkt liegt bei Schiffen und Flugzeugen. In Japan gibt es z.B. Kawasaki Kühlschränke, Waschmaschinen.

Bereits Anfang der 50er Jahre werden kleine Einzylinder mit 50ccm - 125 ccm produziert.

1960 wird die alteingesessene Motorradschmiede Meguro aufgekauft, die sich auf den Nachbau von BSA-Zweizylinder spezialisiert hatte. Daraus wird die W 1 weiterentwickelt.

Nachdem der Absatz in den USA nicht so recht läuft, wird 1967 die A1, ein Zweiylinder-Zweitakter mit 31 PS unter dem Namen "Samurai"auf den Markt gebracht. Dieser kleine, leichte und sportliche Flitzer begründete letztendlich eine ganze Reihe sportlicher Zweitakter, die letzlich Kawasaki einen Ruf einbrachten, besonders sportliche Maschinen zu bauen. Der nächste Höhepunkt dieser Ära war die Mach III ( H1 ), ein Dreizylinder Zweitakter, den es dann später von 250 ccm ( Mach I ) -750 ccm ( Mach IV ) gab.

1972 kam dann die Z1 als verspätete Antwort auf die Honda CB 750 auf den Markt. Die Z1 war ein Viertakt Vierzylinder mit 903 ccm und 79 PS, 12 PS mehr als die Honda CB 750. Wieder sicherte sich damit Kawasaki den Ruf, besonders sportliche Maschinen zu bauen.

Da die Motorleistung die damaligen Möglichkeiten des Fahrwerks überforderte, bekam die Z1 und die Nachfolgemodelle schnell den Spitznamen "Frankensteins Braut", wohl nicht zu Unrecht.

1974 kam nach der Ölkrise die Z400, ein Zweiylinder Viertakter, der letztlich bis Ende der 80er Jahre in der Z440LTD überlebte.

1976 kam die Z650, ein Vierzylinder-Viertakter, dessen Motor noch bis Anfang der 90er Jahre verbaut wurde.

Nebenbei werden immer wieder verschiedene Einzylinder Zweitakter in Strassen und Enduromodellen verkauft.

1978 kam neben der Z1300, ein Wassergekühlter Sechszylinder, die Z250, ein kleiner Zweizylinder-OHC-Viertakter, der Vorgänger der GPZ305.

Im Ausland wurde diese Maschine als KZ250, in Deutschland als Z250A verkauft. Zugleich kam 1980 eine Chopperversion, die KZ250H.

Nachdem in verschieden Testberichten das geringe Drehmoment negativ auffiel, wurde 1982 der Motor auf 304 ccm aufgebohrt, was deutlich dem Durchzug zugute kam.

1982 mit erscheinen der GPZ-Baureihe wurde auch die Z250A modernisiert:

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und erschien im Ausland zuerst als EX250, Scorpion. In Deutschland nur kurze Zeit Anfang 1983 als GPZ250 wurde dann Ende 1983 die GPZ305 mit 27PS auf den deutschen Markt gebracht. Im Ausland wurde sie unter der Bezeichnung EX305 verkauft. Parallel dazu gab es auch eine Chopperversion, die ....

Die GPZ250 wurde allerdings noch weiterhin , auf 17 PS gerdrosselt, verkauft.

In Deutschland war die GPZ bis Anfang 1990 erhältlich. Aufgrund ihrer Handlichkeit und niedrigen Sitzposition war diese Maschine besonders als Fahrschulmaschine beliebt, was allerdings ein etwas negatives Image einbrachte.

Die GPZ305 wurde bis Ende 1997 produziert, war da aber schon lange nicht mehr in der BRD erhältlich.





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